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Abschlussarbeiten

Die Mitarbeiter von Robbe und Berking überraschten uns am letzten Tag des Juli mit der Ansage, dass die Arbeiten an der Greta werftseitig zum darauf folgenden Wochendende abgeschlossen würden und die Greta am Montag (also in genau acht Tagen) wieder ins Wasser gesetzt werden sollte. Nun standen ausgerechnet zum Beginn der Sommerferien die meisten aktiven Vereinsmitglieder nicht mehr oder noch nicht wieder zur Verfügung, und es bedurfte schon erschöpfenden Einsatzes einiger weniger Getreuer, die Greta mit neuem Antifouling auszurüsten und praktisch in letzter Minute kranfertig zu bekommen. Am Montag ließen wir sie als letztes Schiff kranen und über nacht noch in den Gurten im Wasser hängen. Wir wollten sehen, ob ihr die lange Zeit außerhalb des Wassers die Dichtigkeit genommen hatte, und Dienstag früh schien das nicht der Fall zu sein. Also wurde die Greta in den Museumshafen geschleppt, und zu Mittag war es dann wirklich so weit – die Greta schwamm – zurück zuhause – unter dem Kran.

Greta wieder zuhause

So langsam trudelten jetzt auch die Willigen wieder in Flensburg ein und wir konnten daran gehen, das Rundzeug auf dem Bohlwerk zu lackieren – immer nur so weit wie das Wetter mitspielte. Schicht für Schicht , mit immer weniger Verdünner und immer mehr Lack im Auftrag (und möglichst wenig Wasser hinterher). Die ursprüngliche Idee, bei der Kongelig Classic auch indiesem Jahr eine Rolle spielen zu können, war schon beim Krantermin aufgegeben worden. Und obwohl am Dienstag alles gut aussah, mussten wir doch am Freitag feststellen, dass die Greta fast einen halben Meter Wasser gemacht hatte. Da war dann auch erst einmal erhöhter Handlungsbedarf in Form von mehrmaligen täglichen kontrollieren und lenzen.

Und nicht nur beim Rundzeug – auch am Schanzkleid wartet noch viel Arbeit auf die Vereinsmitglieder. Aber ein Termin scheint halbwegs realistisch: am 9. September soll der Mast wieder gesetzt werden und das stehende und laufende Gut angebracht werden.

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